Leistungen für Bildung und Teilhabe

Wer bekommt diese Leistung?

Schülerinnen und Schüler, die jünger als 25 Jahre sind, eine allgemein- oder berufsbildende Schule
besuchen und keine Ausbildungsvergütung erhalten.

 

Wer hat Ansprüche auf diese Leistungen?

Familien mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die noch zur Schule gehen, mit geringem Einkommen.
Anspruchsberechtigt sind Leistungsberechtigte, die folgende Leistungen erhalten:

  • Grundsicherung für Arbeitsuchende
  • Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter und bei dauerhafter Erwerbsminderung
  • Wohngeld
  • Kinderzuschlag
  • Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
  • Personen, die keine der o. g. Leistungen erhalten, aber die Bedarfe aus dem Bildungs- und     Teilhabeprojekt nicht oder nur teilweise finanzieren können.

Welche Leistung wird erbracht?

Mit der außerschulischen Lernförderung können im Einzelfall die von den Schulen und schulnahen Trägern (z. B. Fördervereine) organisierten Förderangebote ergänzt werden. Diese, in der Regel
kostenfreien Angebote, sind vorrangig zu nutzen. Nur wenn das Erreichen des Klassenziels (Versetzung in die nächste Klassenstufe oder ein ausreichendes Leistungsniveau) gefährdet ist und eine Verbesserung nur mit Hilfe einer außerschulischen Lernförderung erreicht werden kann, kommt diese Leistung in Betracht. Für das Erreichen einer besseren Schulartenempfehlung (z. B. Übertritt auf ein Gymnasium) kann keine außerschulische Lernförderung gewährt werden.

 

Wie funktioniert das?

Den Antrag für das Amt für Bildung und Teilhabe können Sie herunterladen oder in ausgedruckter Form in unserem Büro bekommen. Sie erhalten ebenfalls einen Vordruck, auf dem die Lehrerin/der Lehrer die Notwendigkeit der Lernförderung bestätigt und den Umfang der erforderlichen zusätzlichen Lernförderung einträgt.

Wenn die Bestätigung der Notwendigkeit der Lernförderung vorliegt, bekommen Sie von uns einen Kostenvoranschlag, der zusammen mit dem Antrag und der Bestätigung der Schule an das Amt weitergeleitet werden soll (per Post, Fax oder persönlich).
Wenn der Antrag bewilligt wird, erhalten Sie vom Amt eine Kostenübernahmeerklärung.

 

Antrag auf Lernförderung
Antrag_ergaenzende_Lernfoerderung.pdf
PDF-Dokument [189.3 KB]
Bestätigung der Schule
Bestaetigung_der_Schule.pdf
PDF-Dokument [223.6 KB]

 

Wo stelle ich den Antrag und wo bekomme ich weitere Infos?

Die Anträge stellen Sie im Kommunalen Jobcenter in der Fachstelle „Bildung und Teilhabe“

Konradinerallee 11, Eingang B, beim SGB II Empfang 

oder bei der Sachbearbeitung SGB XII oder AsylbLG

  • Telefon 0611 31-4797 | Fax 0611 31-5984
  • www.wiesbaden.de
  • bildung-teilhabe@wiesbaden.de

Leistungen werden in der Regel frühestens ab Beginn des Monats gezahlt, in dem der Antrag gestellt wurde. Bei der Antragstellung erfahren Sie auch, ob Sie eine Kostenübernahmeerklärung oder eine Geldleistung erhalten und welche Nachweise gegebenenfalls noch vorzulegen sind.